10 SCHLAFTIPPS

1. INVESTIEREN SIE IN EINE GUTE SCHLAFUMGEBUNG
Ihr Bett muss lang und breit genug sein und die richtige Härte haben, denn nur so entsteht kein Druck auf Gelenke, Hüften, Schultern und Brustkorb. Ein gutes Kissen, das den Nacken unterstützt, verbessert Ihren Schlaf zusätzlich. Die optimale Schlafzimmertemperatur liegt zwischen 14 und 18 Grad. Der Raum sollte dunkel sein. Denn auch mit geschlossen Augen werden Sie (unbewusst) bemerken, dass es hell ist. Das Licht stimuliert Prozesse in Ihrem Körper, die der Grund Ihres Wachwerdens sind.

2. HALTEN SIE SICH AN FESTE ZEITEN
Durch eine feste Zeitstruktur von Schlafengehen und Aufstehen entsteht eine Routine, an die sich der Körper gewöhnt. Auch wenn Sie spät ins Bett gegangen sind oder nicht gut geschlafen haben, sollten Sie morgens immer um die gleiche Zeit aufstehen. Geschieht das nicht, wird Ihr Tagesrhythmus gestört, und Sie riskieren, dass Sie die folgende Nacht wieder schlecht schlafen.

3. ENTSPANNEN SIE SICH VOR DEM SCHLAFENGEHEN
Nehmen Sie sich die Zeit, und geben Sie Ihrem Körper die Möglichkeit, sich vor dem Schlafengehen zu entspannen. Vermeiden Sie Aktivitäten, die mentale oder physische Einspannung erfordern. Lassen Sie das Schlafzimmer ein Ort für Entspannung und Schlaf sein, und gebrauchen Sie das Bett nicht dazu, um darin zu arbeiten, fernzusehen oder Ähnliches zu tun. Passen Sie vor allem das Licht im Schlafzimmer an, sodass eine intime Atmosphäre entsteht.

4. GENIESSEN SIE DAS TAGESLICHT
Wenn wir tagsüber das Sonnenlicht genießen, verringert sich der Melatoningehalt im Blut. Dies sorgt dafür, dass wir uns ausgeruht und aufmerksam fühlen. Gegen Abend, wenn das Tageslicht verschwunden ist, wird die Menge an Melatonin erhöht, und wir beginnen, müde zu werden.
Wenn wir uns also dem Tageslicht aussetzen, machen wir es unserer biologischen Uhr einfacher, unser Schlafbedürfnis zu regulieren.

5. STEHEN SIE AUF, WENN SIE NICHT SCHLAFEN KÖNNEN!
Wenn Sie nicht schlafen können, stehen Sie einfach auf und machen etwas Entspannendes. Wenn Sie sich müde fühlen, gehen Sie wieder ins Bett.

6. REGELMÄSSIG BEWEGEN
Durch regelmäßige Bewegung, am besten dreimal in der Woche, werden Sie körperlich müde. Zusätzlich sorgt die Bewegung selbst dafür, dass in Ihrem Körper beruhigende Stoffe produziert werden. Daneben sorgt die Anstrengung für einen tieferen und durchgehenderen Schlaf, mit dem Effekt, dass Sie ausgeruht und munter wach werden. Allerdings ist körperliche Ertüchtigung kurz vor dem Schlafengehen keine gute Idee. Sie schlafen dann schwerer ein, weil sich Ihr Körper nicht ausreichend entspannen konnte.

7. GEHEN SIE NICHT HUNGRIG INS BETT 
Ihr Essen hat einen großen Einfluss auf Ihr Wohlbefinden und Ihren Schlaf. Gehen Sie nicht hungrig ins Bett, aber nehmen Sie Ihr Abendessen auch nicht zu spät zu sich. Eine schwere Mahlzeit kurz vor dem zu Bett gehen sorgt dafür, dass Ihre Verdauung Überstunden machen muss. Genießen Sie lieber eine leichtere Mahlzeit, die den Hunger stillt, und gönnen Sie sich morgens ein gutes Frühstück.

8. VERRINGERN SIE DIE MENGE AN KOFFEINHALTIGEN GETRÄNKEN
Vermeiden Sie Getränke, die Koffein enthalten – wie Kaffee und Tee – und die das Wach-Schlafzentrum des Gehirns stimulieren. Ein erhöhter Konsum von koffeinhaltigen Getränken kann dazu führen, dass Sie Mühe mit dem Einschlafen haben und die Chance größer ist, dass Sie nachts wach werden.

9. ACHTUNG BEI NIKOTIN UND ALKOHOL
Alkohol und Nikotin haben einen negativen Effekt auf Ihren Schlafrhythmus. Studien haben unter anderem nachgewiesen, dass die Quantität an Tiefschlaf und Traumschlaf abnimmt, wenn Sie Nikotin und Alkohol im Blut haben.

10. VERMEIDEN SIE DEN GEBRAUCH VON SCHLAFMITTELN
Die Einnahme von Schlafmitteln kann zur Sucht führen. Sie dürfen nicht über einen längeren Zeitraum verwendet werden. Nehmen Sie auf jeden Fall Kontakt mit Ihrem Arzt auf, um mit ihm zu besprechen, ob es andere Lösungen für die Ursache Ihrer Schlafprobleme gibt.